Eine stabile Internetverbindung im Auto ist schon lange nicht mehr nur für Besitzer der neuesten Elektroautos gedacht. Eigenes Wi-Fi im Auto ist hilfreich für jeden, der die Kinder im Stau beschäftigen oder zuverlässige Daten für die Navigation braucht. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man auch in einem älteren Wagen ein Netzwerk aufbauen kann. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Ganze in Gang setzen und welche Variante Ihnen am meisten Nerven und Geld für übertragene Daten spart.

Die Möglichkeit, eine Internetverbindung zu haben, ist heutzutage in fast allen neuen Autos vorhanden. Besonders bei Elektroautos und Hybriden ist die Konnektivität entscheidend für die drahtlose Softwareaktualisierung, die Online-Navigation oder das Überwachen des Batteriezustands über eine mobile App. Bei modernen Fahrzeugen ist die Verbindung bereits ab Werk aktiv oder es reicht, einen eigenen physischen Kartenslot zu nutzen, um ein einfaches Wi-Fi-Netzwerk im Autoinnenraum für andere Geräte zu schaffen.
Internet im Auto hat zudem einen Sicherheitsaspekt, denn durch die Online-Verbindung können Sie das Fahrzeug im Falle eines Diebstahls lokalisieren. Wenn Sie jedoch in einem Auto fahren, in dem diese Online-Funktionen nicht direkt vom Hersteller aktiviert sind, müssen Sie sich selbst um eine Verbindung kümmern. Glücklicherweise gibt es mehrere Lösungen, wie Sie Wi-Fi im Auto in Eigenregie aufbauen, sei es durch Nutzung des versteckten Potenzials Ihres Autos oder durch externe Geräte.
Auch wenn Ihr Auto nicht mit einem eingebauten Modem vom Band gelaufen ist, gibt es mehrere zwingende Gründe, nachträglich ein Wi-Fi-Netzwerk an Bord zu installieren. Der Hauptgrund ist zweifellos Ruhe an Bord während längerer Reisen. Wenn Sie Kinder mitnehmen, bedeutet die Möglichkeit, auf dem Tablet YouTube-Märchen oder Online-Spiele abzuspielen, praktisch das Ende der ständigen Fragen, wann Sie ankommen.
Eine stabile Internetverbindung schätzen Sie auch, wenn Sie das ursprüngliche Radio durch ein modernes Multimedia-System mit Android ersetzen. Denn dieses benötigt für seine vollständige Funktion, also aktuelle Karten und Verkehrsinformationen in Echtzeit, unbedingt Daten.
Ein eigenes Netz im Auto macht zudem aus Sicht Ihres Geldbeutels Sinn. Anstatt dass sich jedes Besatzungsmitglied sein kostbares Datenpaket auf dem Mobiltelefons verbraucht, können Sie eine zentrale Lösung mit geteilten Daten nutzen. Wenn Sie eine Karte mit einem großen Datenvolumen ins Gerät einlegen, erhalten Sie praktisch unbegrenztes Internet für alle Passagiere. Das ist besonders in Gebieten mit schwächerem Signal nützlich, wo spezialisierte Geräte mit externer Antenne die Verbindung viel besser halten als ein gewöhnliches Smartphone.

Das Einrichten eines Hotspots am Smartphone ist der schnellste Weg, den praktisch jeder in der Tasche hat. Sie brauchen nur das Internet-Sharing über Wi-Fi in den Handy-Einstellungen zu aktivieren und ein sicheres Passwort zu wählen. Zu einem solchen Netz kann sich sofort die gesamte Besatzung mit ihren Tablets oder Telefonen verbinden. Es ist jedoch auf den Batteriezustand zu achten, denn das ständige Senden des Signals und der Empfang von Daten belasten das Smartphone extrem und entladen es sehr schnell.
Viele Fahrzeuge, auch ältere von über zehn Jahren, haben ein eingebautes Modul zum Empfang des Mobilfunksignals. Der physische Kartenslot ist meistens im Handschuhfach, in der Armlehne oder im Multimediasystem-Modul versteckt. Wenn die richtige SIM-Karte ins Auto eingesetzt wird, verwandelt sich das Auto in einen eigenen Sender, der die gesamte Besatzung ohne Zugriff auf das Telefon bedienen kann. Nach dem ersten Setup im Menü des Bordsystems wird das Internet dann automatisch bei jedem Motorstart aktiviert.
Für Fahrzeuge ohne eigenen Slot ist ein separater Wi-Fi-Router fürs Auto mit SIM-Kartenslot die ideale Wahl. Diese Geräte haben einen eigenen Akku, funktionieren daher unabhängig vom Motor, oder Sie können sie direkt über den USB-Anschluss oder den Zigarettenanzünder mit Strom versorgen. Diese Router sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und können bis zu Dutzende verbundener Geräte gleichzeitig bedienen, was ideal für voll besetzte Familienwagen auf langen Fahrten ans Meer oder in die Berge ist.
Eine sehr elegante und unauffällige Lösung stellen Module für die OBD II-Diagnosebuchse dar, die jedes nach 1996 hergestellte Auto besitzt. Diese kleine Box wird einfach in den Port eingesteckt, bezieht Energie direkt aus dem Bordnetz des Autos und beginnt sofort, ein Signal für Wi-Fi im Auto zu senden. Neben dem eigentlichen Internet bieten diese Geräte oft noch zusätzliche smarte Funktionen wie ein elektronisches Fahrtenbuch, Fahrzeugortung oder grundlegende Fehlerdiagnosen des Motors über eine mobile App.
Beim Auswählen kommt es vor allem darauf an, wie oft Sie unterwegs sind. Wenn Sie mit der Familie einmal im Jahr in den Urlaub fahren, reicht Ihnen ein mobiler Hotspot im Handy völlig aus. Ein Ladegerät in Reichweite zu haben und seinen Datenlimit im Auge zu behalten, sind ausreichend. Für die gelegentliche Nutzung ist es der billigste Weg, Wi-Fi im Auto bereitzustellen, ohne dass Sie zusätzliche Elektronik kaufen müssen.
Verbringen Sie jedoch jeden Tag im Auto, lohnt es sich, in eine stabilere Lösung zu investieren. Hat Ihr Fahrzeug einen eigenen Kartenslot, reicht es, eine Daten-SIM-Karte einzusetzen und sich um nichts mehr zu kümmern. Ansonsten wählen Sie einen externen Router oder ein Modul für den OBD II-Port. Diese Geräte bieten eine stärkere Antenne und schonen den Akku Ihres Mobiltelefons, da sie sich nach dem Starten völlig automatisch und ohne Ihr Zutun aktivieren.
Ja, jedoch abhängig von den Bedingungen des internationalen Roamings Ihres Anbieters. Überprüfen Sie stets die Preise für den Datentransfer in Ihrem Zielgebiet, bevor Sie ins Ausland reisen. Oft ist es günstiger, vor Ort eine lokale Karte zu kaufen, idealerweise eine Prepaid-Daten-SIM, um unerwartete Ausgaben zu vermeiden.
Beim Einsatz von Lösungen über den Diagnoseport (OBD II) oder bei Routern, die dauerhaft mit dem Zigarettenanzünder verbunden sind, kann es zu einem leichten Stromabzug kommen. Solange Sie regelmäßig fahren, lädt sich die Batterie problemlos auf. Planen Sie jedoch, Ihr Fahrzeug für mehrere Wochen in der Garage stehen zu lassen, ist es sicherer, diese Zusatzgeräte zu trennen, um eine schrittweise Entleerung der Batterie zu verhindern.
Das hängt von der gewählten Technologie ab. Während ein mobiler Hotspot im Telefon normalerweise fünf bis acht Geräte unterstützt, bedienen spezialisierte Wi-Fi-Router im Auto oder integrierte Module im Fahrzeug auch mehrere Dutzend Geräte zugleich. Für die gewöhnliche Familienbesatzung reicht jedoch jede der genannten Lösungen aus.
Technisch ja, in einem Router oder Slot im Auto funktioniert jede aktive SIM-Karte mit Daten. Günstiger ist jedoch der Erwerb einer sogenannten reinen Datenkarte. Diese ist billiger, da sie keine Freiminuten oder SMS enthält, die im Auto ohnehin nicht genutzt werden.

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